Zukunft: kabellos das Handy aufladen

WLAN – juhuu. Handy – klasse. Vieles gibt es bereits ohne Kabel. Internet, Mobilfunk – aber noch keinen Strom. Zumindest nicht von der Stange. Angeregt durch das neue Palm Pre, welches sich kabellos aufladen lässt, möchte ich diesen Artikel schreiben.

Zwar kabellos, aber noch nicht ganz unabhängig von anderen Dingen ist dieses Verfahren. Das Palm Pre zumindest muss man auf eine Station legen, die dann Strom auf das Smartphone lädt. Also einfach Strom in der Luft wird es vorerst wohl nicht geben, was ich allerdings sehr sehr schade finden würde. Denn man sollte nicht NUR die Entwicklung von Geräten bevorzugen, sondern auch das, was rundherum passiert: zum Beispiel das (kabellose) Stromnetz. Aber wieder zum Thema.

Laut Wikipedia gibt es zwei Arten von drahtloser Energieübertragung: die Elektromagnetische Welle und ein Magnetisches Wechselfeld. Bei der ersten Variante wird es mit “Strom in der Luft” ohne Weiterentwicklung (da haben wir’s wieder) allerdings kritisch, da wohl alle Vogelarten aussterben würden:

Zitat von Wikipedia: “Beispielsweise könnte ein solcher Energiestrahl durch die Luft von einem vorbei fliegenden Vogel unterbrochen werden. Der Vogel würde sich wahrscheinlich durch die Absorption der Energie so stark erwärmen, dass ein solches Ereignis mit dem Tierschutz unvereinbar wäre.”

Prinzipiell wäre es also zwar möglich, würde auch genauso funktionieren wie die Radiowelle, allerdings sind die Strahlen für die Radiowellen um ein vielfaches geringer als die Strahlen für den Strom.

Die zweite Variante mit einem magnetischen Wechselfeld ist zwar die weniger innovative, aber zur Zeit noch die bessere Alternative. Hierbei muss nach dem Palm-Prinzip das aufzuladende Gerät auf ein Gerät gelegt werden, das eine Spule enthält, der man elektromagnetischen Strom entnehmen kann – so, wie bei einem Transformator. Diese Methode funktioniert nur innerhalb eines Abstandes von wenigen Zentimetern.

Mal sehen, was die Zukunft noch so bringt, vielleicht schweben wir ja bald in unseren Autos und twittern dabei – wenn es bis dahin nicht schon was neues gibt.

Quelle Hintergrund (Bild oben)

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