Keine Bindung am Internet Explorer mehr?

Kaum aufgewacht, schon erhält man eine positive Nachricht. Die europäishce Kommission hat nämlich einen öffentlichen Beschwerdebrief bei Microsoft eingereicht, in dem es darum geht, dass der Microsoft Internet Explorer zu sehr an das von Microsoft entwickelte Betriebssystem Windows gekoppelt ist. “nutze das US-Unternehmen seine dominante Marktposition unzulässig aus”, so Spiegel Online. Microsoft hat den Eingang bereits bestätigt: “Wir halten uns daran, unsere Geschäfte in vollständiger Übereinstimmung mit dem europäischen Recht zu führen”.

Schön wär es – eine Welt ohne Internet Explorer. Aber das sind sowieso nur Visionen. Viel zu sehr ist die Verbindung von Internet und Internet Explorer in den Köpfen der Menschen verankert. Es klicken zwar schon vereinzelt Leute, die damit eigentlich nichts zu tun haben, auf Mozilla Firefox anstatt auf Internet Explorer, aber dies ist nur eine kleine Masse.

Doch wie soll es jetzt mit dem Beschwerdebrief weitergehen? Nachdem die EU im Jahre 2007 schonmal eine Beschwerde zwecks Kopplung von Windows Media Player und Windows eingereicht hat, musste das Redmonder Unternehmen Microsoft 500 Millionen Euro zahlen, da ein solches Verfahren nicht wettbewerbsgerecht sei. Im besten Falle muss Microsoft keine Strafe zahlen (nur damit Betriebssysteme evtl. günstiger werden ;) ). Und worum es mir eigentlich geht: der Internet Explorer soll weniger Marktanteile bekommen. Dann ist die Welt schön.

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