Spiel-Reszension: Test Drive Unlimited für PS2

Ich habe mal auf Ciao einen Bericht geschrieben über ein Spiel, welches ich mir ausgeliehen hab. Test Drive Unlimited heißt es. Ein Rennspiel. Hier der Link zum Bericht auf Ciao mit Kommentaren.

» INHALT
1. Vorgeschichte
2. erster Eindruck & Spielfolge
3. Grafik
4. Steuerung
5. Sound
6. Autos
7. Fazit


1. VORGESCHICHTE
Auf der Suche nach einem neuen Rennspiel stieß ich bei ciao und bei den Amazon-Reszensionen auf Test-Drive unlimited. Die Meinungen der Autoren der Berichte gingen auseinander. Ein Teil fand das Spiel sehr gut, der andere Teil eher nicht. Wobei die meisten das Spiel gut fanden.
Da es aber für mich 2 Möglichkeiten gäbe, nämlich die PlayStation 2-Version und die PC-Version, musste ich mich entscheiden. Ich entschied mich trotz der in den Reszensionen schlechter bewerteten PS2-Version. Warum? Ich war mir nicht sicher, ob das Spiel flüssig auf meinem PC laufen wird, die Systemanforderungen sagen das Gegenteil aus. Dazu aber nachher mehr.
Man muss dazu noch sagen, ich hab mir das Spiel erstmal in einer Videothek ausgeliehen. Mein Glück. 3 Tage, 3,50 €.


2. ERSTER EINDRUCK & SPIELFOLGE
Das Intro gefiel mir ganz gut. Da ich aber nochwas am Computer zu erledigen hatte, lief die PS2 samt TDU im Hintergrund weiter. Da fing die Musik schon an zu nerven, hinzu kam noch, dass das Intro (was ich eigentlich gut fand) sich immer und immer wiederholte.
Dann fiel mir ein, dass die PS2-Version zum Anfang einen Speicherdefekt verursachte, also wechselte ich meine Memory Card. Dieser Defekt wurde aber in einer Neuauflage des Spiels behoben, ich hab wohl so eine Neuauflage, hab noch keinen Defekt entdeckt.
Nachdem ich “Neues Spiel starten” gewählt hatte, kam eine kleine Anfangssequenz. Ebenfalls gut. Die Person (kann man in der PC- und Xbox-Version ändern) sitzt in einer Wartehalle auf einem Flughafen, dann kommt einer Durchsage, dass die Passagiere des Fliegers nach Honolulu (der Name an sich hat meiner Meinung nach schon nen Preis verdient :) ) sich fertig machen sollen. So weit, so gut.
Angekommen in Honolulu bekommt man eine Auswahl von 3 Leihwagen (Mercedes SLR war das glaub ich, Viper SRT 10 und Aston Martin DB9… der SLR war der günstigste). Für eine halbe Stunde damit fahren zu dürfen kostete Credits. Diese konnte man sich in einem anschließenden Rennen wieder reinholen. Wenn man nun etwas mehr Geld hat und die halbe Stunde vorbei ist, soll man sich einen eigenen Wagen kaufen. Hierzu hat man verschiedene Autohändler zur Auswahl, die aber nur sehr wenig Autos in der für uns zur Verfügung stehenden Preisklasse. Somit ist man sehr an eine feste Spielführung gebunden. Ich habe mir einen Alfa Romeo gekauft (weiß aber jetzt nicht, welches Modell das ist).
Wenn das einmal geschafft ist, sollt Ihr Euch ein Haus kaufen. Insgesamt stehen ca. 5-7 Häuser zur Auswahl, wovon Ihr aber nur 1 oder 2 kaufen könnt. Wegen dem Mangel an Geld halt. Jedes Haus hat eine andere Kapazität der Garage, d.h. wieviel Autos Ihr aufnehmen könnt.
Wenn Ihr hiermit fertig seid, habt Ihr die Vorarbeit geschafft. Jetzt könnt Ihr Euch in Eurem Haus die “News” durchlesen. Damit meine ich nicht Nachrichten aus Honolulu, sondern Einladungen usw. zu Rennveranstaltungen. Da könnt Ihr dann Geld verdienen.
Ihr müsst bloß auf die auf der Karte rot gekennzeichneten Polizeiwagen aufpassen. Wenn ihr schnell genug flüchtet, gehen die Sterne weg und sie finden Euch nicht mehr. Wenn nicht, müsst Ihr zahlen.


3. GRAFIK
Von der Grafik hatte ich mir eigentlich mehr erhofft. Ich dachte, dass sie fast an Gran Turismo 4 rankommt, das tut sie aber nicht. Die Autos an sich haben noch zu viele Kanten, genauso wie das Lenkrad im Innenraum (hab dazu ein Bild hochgeladen). Ja, den Innenraum kann man sich auch angucken, aber wenn man die Sicht so wie bei einem richtigen Auto eingestellt hat, hat man eine Rundumsicht, das glaubt man gar nicht. Eine schlechte. Dabei sieht man auch, wenn der Fahrer schaltet. Was aber komisch ist, ist, dass der Gang schon umspringt, bevor der Fahrer überhaupt seine Hand zur Schaltung bewegt. Wer also GT4-Qualität erwartet, sollte lieber die Finger von dem Spiel für PS2 lassen. Bei Xbox und PC sieht es warscheinlich ganz anders aus. Zwar hat GT4 keine Fahrer-Ansicht, dafür aber mehr überzeugende Features.


4. STEUERUNG
Wenn man die Fahrer-Ansicht gewählt hat, bei der man auch das Lenkrad sieht, muss man an Kreuzungen ja auch mal nach links oder rechts gucken. Um sich aber nur ein wenig umzugucken, muss man erstmal seine Hand verrenken, um an den rechten Joystick zu kommen. Ansonsten hat man noch die Möglichkeit über L1 und R1 im 90°-Winkel nach rechts oder links zu schauen. Nur stört meistens die A-Säule des Fahrzeugs.
Wenn man das Spiel aber mit einem Lenkrad lenken will, könnte man auch enttäuscht werden, denn nicht alle Lenkräder werden unterstützt. Und mit Controller zu fahren ist bei manchen Autos eine echte Zumutung.


5. SOUND
Die Motorensounds hören sich teilweise ziemlich künstlich an, dafür sind die “Bremsenquietsch-Töne” aber umso besser. Bei Gran Turismo 4 ist es eher andersrum. Tut mir Leid wegen den ständigen Vergleichen, aber ich finde GT4 ist das maßgebende Spiel in soeiner Richtung. Wenn man die Hupe laaaange drückt, hört sie sich nicht gleichmäßig hupend an, sondern ist dazwischen noch immer eine kleine Pause. Das erinnert mich an früheres Aufnehmen mit Handys. Wirklich billig. Hab ich bis jetzt bei zwei Autos getestet.


6. AUTOS
Sind echt schöne Autos dabei. Aber eigentlich nur Muscle-Cars. Hätte gern noch gesehn, dass man sich nen kleinen Punto oder Ford Ka mal ausleihen kann, gerade zum Anfang zum Gegend abklappern.


7. FAZIT
Von der Idee ein super Spiel, nur die Umsetzung ist manchmal mangelhaft von Atari. Erinnert mich ein wenig an Driver, was ebenfalls von Atari stammt wenn mich nicht alles täuscht.
An sich ist TDU eine Mischung aus Gran Turismo, Need For Speed und GTA. Der einzige Reiz für mich war die riesen Insel, die originalgetreu bis auf ein paar Nebenstraßen Honolulu ähnelt und 1600 km Straßennetz besitzt. Sie ist frei befahrbar und kommt ohne Ladezeiten aus. Multiplayer funktioniert nur über Internet, konnte ich aber nicht testen, da ich keinen Netzwerkadapter hab.
Ich kauf mir das Spiel aber nicht, zumindest nicht für PlayStation 2.

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