Review: Opera Mini für iPhone

Review: Opera Mini für iPhone

Nach des Ende März angekündigten Opera Minis ist der neue Browser für das iPhone heute Nacht von Apple freigegeben worden. Ich habe mir einen ersten Blick erlaubt und stellte fest, dass er zwar gefühlt schneller als der Safari ist, aber dafür schwieriger in der Handhabung.

Im Folgenden mehr über den ersten Eindruck, die Handhabung, einzelne Features wie zum Beispiel Lesezeichen, Startbildschirm, Suche und weiterem.

Der erste Eindruck

Der Start verlief aufregend – ich war gespannt, wie er sich so schlagen wird. Denn man kann nicht sagen, dass der Standard Safari ein schlechter Browser ist. So startete ich also die neue App. Man merkt, dass die Ladezeit (in der die App startet) ein wenig länger ist, als man es von Safari kennt. Dann wird man mit einem freundlichen Startbildschirm begrüßt.

Hier kann der User sich seine liebsten Webseiten eintragen und hat somit immer schnellsten Zugriff – schneller als mit herkömmlichen Lesezeichen. Für den Rechner zu Hause oder auf der Arbeit nichts Neues, aber das iPhone kannte sowas noch nicht.

Das Browsen

Abgesehen davon, dass die Seite autozeitung.de im Opera anders aussieht, als im Safari (nämlich nicht korrekt), kommt einem die Statusanzeige beim neuen Opera Mini für iPhone erstmal riesig vor. In der Realität sind es 10 Pixel mehr, die dem Opera gegenüber dem Safari an Seitenanzeige fehlen. Aber das soll nicht weiter stören.

Hier beim Safari ist alles korrekt dargestellt.


Was mich auf jeden Fall positiv überrascht hat, war die Suchfunktion im Opera. Diese sucht allerdings auf den getesteten Seiten recht träge. Aber man soll ja immer optimistisch in die Zukunft blicken.

Tabbed Browsing unterstützen beide. Der eine setzt eher auf das Styling (Safari), der andere mehr auf Bedienbarkeit (Opera). Seine Funktion erfüllen beide, nur im Opera Mini Browser geht es doch einen Hauch schneller.

Der Opera Mini bietet zusätzlich auch einen Verlauf ein, den man nach Belieben auch löschen kann, wenn man es möchte.

Eine Lesezeichenfunktion bietet Opera natürlich auch an, zusätzlich zum oben genannten Startbildschirm, in dem man seine favorisierten Webseiten eintragen kann – inklusive Miniaturbild.

Fazit

Alles in Allem ist der neue Opera Mini für iPhone ein gelungener Webbrowser. Ich selbst werde aber vorerst nicht umsteigen, sondern beim guten alten Safari bleiben. Nicht nur, weil die Multitouch Gesten noch nicht so ausgereift sind. Ich brauche generell mehrere Anläufe, um von einem Browser auf einen Anderen zu wechseln. Vielleicht packt mich der Browser bald so sehr, dass ich doch noch umsteige.

Die Geschwindigkeit ist übrigens gefühlt höher, ich habe aber mal die Zeit gestoppt, es sind nicht DIE Zeitunterschiede schlechthin.

Wer aber nicht auf die Suche im Browser, den Startbildschirm, den Verlauf und das etwas andere Tabbed Browsing verzichten kann, der sollte sich überlegen, sich den Opera Mini für iPhone zuzulegen.

Download

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Artikel verfasst am 13. 04 2010 um 8:02 von Denis L.

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