Geld verdienen im Internet – Teil 1

Geld verdienen hier, Geld verdienen dort. Viele Webseiten versprechen tausende von Euros in einem Monat. Doch wer diese Thesen wirklich glaubt, glaubt irreal. Theoretisch sind solche monatlichen Beträge möglich, dazu braucht man aber erstmal eine sehr hohe Position im Internet. Doch damit möchte ich mich nicht in diesem Artikel beschäftigen, viel mehr geht es mir in dieser Artikelserie darum, überhaupt Geld zu verdienen mit der eigenen Webseite – egal ob Blog, News-Seite oder Community. Potenzial hat jede Webseite, dessen Betreiber auch genug Elan hat.

Diese Artikel-Serie erklärt mehrere Formen, im Internet Geld zu verdienen. In diesem ersten Teil schreibe ich über kontextsensitive Werbung.

Kontextsensitive Werbung

Die wohl bekannteste Form ist die kontextsensitive Werbung. Jeder hat schonmal von Google AdSense gehört. Doch gibt es neben Googles Werbeprogramm auch noch andere Anbieter, die eventuell sogar besser sind. Trotzdem dominiert Google AdSense hier noch den Markt.

Wer sich nicht im klaren darüber ist, was kontextsensitiv überhaupt ist, dem erkläre ich es gern einmal. Es ist eigentlich ganz einfach. Das Script, mit dem die Werbung eingebunden wird, liest den Inhalt der Seite aus und sucht sich aus der Datenbank des jeweiligen Werbeanbieter passende Anzeigen heraus. So sieht man immer nur passende Werbung zu den Anzeigen. Das macht Sinn für Advertiser (Unternehmen, die die Werbung schalten), Publisher (Webseiten-Betreiber, die die Werbung einbinden) und Consumer (Webseiten-Besucher).

adsensekingWie bereits gesagt, dominiert Google AdSense den Markt. Ich habe hier mal einen Screenshot, der Sie ja vielleicht ein bisschen motiviert. Ich habe ihn mit Hilfe von GoogleAdSenseGenerator.com erstellt.

AdSense entwickelt sich stetig weiter. Neben dem anfänglichen normalen Adsense für Content-Seiten und AdSense für Suchergebnisseiten, gab es danach auch AdSense für mobilen Content. Nun gibt es schon wieder drei neue Werbemöglichkeiten: AdSense für Feeds, AdSense für Domains und Videoeinheiten. Im Folgenden erkläre ich genauer, was sich hinter den einzelnen Diensten versteckt.

Die bekannteste Werbeformen von Google AdSense ist AdSense für Content-Seiten. Man findet nahezu überall solche Bannner:

Hinter AdSense für Suchergebnisseiten verbirgt sich nichts anderes, als eine benutzerdefinierte Google-Suche, mit der man seine Webseite oder das gesamte Web durchsuchen kann. Google bietet hier den Mehrwert, dass man in die Suchergebnisse seine seine AdSense-Werbung schalten kann.

AdSense für mobilen Content richtet sich ausschließlich an mobile Webseiten. Das heißt, dass die Anzeigen auf Webseiten angezeigt werden, die für Handys ausgerichtet sind. Diese Werbeform soltle man nicht unterschätzen, gerade jetzt in der Zeit der Entwicklung des mobilen Internets.

Sogar in seinen eigenen News-Feed kann man AdSense für Feeds schalten. Hierzu muss man einfach seine Feed-URL eingeben und Google erstellt in Zusammenarbeit mit Feedburner seinen eigenen News-Feed mit Werbung, sodass man auch noch ganz einfach dabei Geld verdient.

Mit AdSense für Domains macht Google dem großen Domain-Marktplatz Sedo Konkurrenz. Im Grunde genommen ist es nichts anderes, nur dass man wieder mit seinen parkenden Domains Geld verdienen kann, indem Werbung auf den zu verkaufenden Seiten angezeigt wird.

Mit den Videoeinheiten kann man sogar Werbung in seinen Youtube-Videos anzeigen lassen. Dazu erstellt man sich einen extra Video-Player und verknüpft diesen dann mit seinem Google AdSense-Account. Hierzu gibt es ein schönes Erklärungsvideo direkt von Google, allerdings auf Englisch. Dieses habe ich mal hier eingefügt.

Eine weitere recht erfolgreiche und auch gute Marke für kontextsensitive Werbung ist Contaxe. Dieser Anbieter setzt zusätzlich zu normalen Anzeigen in Bannerformaten auch auf Text-Highlighting und bietet einen sogenannten Intelligent Search Ad an. Beide Werbeformate werde ich erläutern.

highlighter_glassDas Text Highlighting wird jedem schonmal begegnet sein. Meist findet man diese Werbeform auf größeren Webseiten. Das Script, welches Contaxe entwickelt hat, durchsucht den Inhalt der Webseite und vergleicht ihn mit der Keywords-Datenbank. Die Keywords, die bei Contaxe ein Advertiser (das Unternehmen, das die Anzeigen schaltet) geschaltet hat, werden dann auf der Webseite des Publishers automatisch gekennzeichnet. Wenn man dann über den Link fährt, erscheint eine Art Wolke, die dann einen Werbetext inkl. Bild zeigt und auf die Zielwebseite des Advertisers verlinkt. Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht. Eine Demonstration von Contaxe findet Ihr im Bild in diesem Absatz.

Außerdem bietet Contaxe noch die oben genannte Intelligent Search Ads an. Diese zeigen dem Benutzer bei einem Suchfeld bereits Werbelinks währen der Eingabe. Wenn man also in einem Suchfeld “Geld verdienen” eingibt und ich bei Contaxe zu diesen Keywords Werbung geschaltet hätte, würde dort ein Link zu Payamo führen. Ein wirklich geniales Prinzip. Zur Demonstration möchte ich auf eine zu diesem Zweck eigens erstellte Microsite von Contaxe verweisen.

Im nächsten Teil dieser Artikelserie “Geld verdienen im Internet” werde ich mich über bezahlte Blog-Beiträge schreiben. Wer auf dem laufenden bleiben möchte, darf gern auch meinen RSS-Feed abonnieren.

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Veröffentlicht unter Blogosphäre
Ein Kommentar auf “Geld verdienen im Internet – Teil 1
  1. Denis L. sagt:

    Die AdSense Videoeinheiten werden Ende April diesen Jahres (2009) eingestellt.
    Laut Google in einer Mail: “Bei einer Überprüfung hat sich erwiesen, dass dieses Feature die Erwartungen an seine Leistung nicht erfüllt.”

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