In der heutigen Zeit ist Werbung im Internet ziemlich hoch angesiedelt. Sei es kontextsensitive Werbung wie z. B. Google AdSense oder handle es sich um diverse Layer-Anbieter. Fakt ist: nicht immer profitieren die Besucher einer Webseite vom Inhalt der Werbung. Doch will der Webmaster/Blogger an seine individuellen Einnahmen kommen, dabei aber seine Stammleserschaft nicht verlieren. Wie macht man das am besten? Ganz einfach: indem Werbung nur Suchmaschinen-Benutzern angezeigt wird.
In einem alten Artikel habe ich bereits von Frank Bueltges Plugin “Landingsite” geschrieben. Hier schrieb Karsten Treu von Ehrlichtreu einen Kommentar: “Landing Sites ist Gold wert, ich hab das Plugin auf etlichen Seiten im Einsatz. [...]“. Das einmal vorweg, als kleinen Vorgeschmack und mehr oder weniger auch als Beweis, dass ich hier nicht nur hohle Schei*e schreibe :)
Wie funktioniert das Plugin?
Das Plugin “Landingsite” für WordPress funktioniert nach einem auch für Laien nachvollziehbaren Prinzip, also ganz einfach. Beim Eintritt in die Webseite wird das Plugin angesprochen mit einer if-Abfrage, ob der Besucher von einer anderen Webseite kommt, also ein Referrer ist. Wenn dies nicht der Fall ist, wird der nachfolgende Codeschnippsel der if-Abfrage nicht weiter ausgeführt. Wenn der Besucher allerdings von einer anderen Seite kommt (bei dem Plugin sind nur Suchmaschinen festgelegt), dann wird der Code aus der if-Abfrage ausgeführt. Welcher Code das sein soll, kann man ganz allein festlegen. Standardmäßig ist hier ein Satz á la “Du kommst von … und hast nach … gesucht. Folgende Beiträge könnten dich auch interessieren.”. Diesen Satz kann man dann auf seine Bedürfnisse anpassen. So kann man einfach einen anderen Text nehmen, wenn man es mit dem Plugin aber auch auf Geld/Einnahmen abgesehen hat, dann kann man hier zum Beispiel einen AdSense-Block einfügen. Ihr glaubt gar nicht, wie effektiv sowas sein kann.
Wie baue ich es ein?
1. Zu allererst solltet Ihr das Plugin downloaden. Hier könnt Ihr es downloaden (unter Download “landingsites_de.zip). Anschließend ladet Ihr die entpackte PHP-Datei auf Euren Webspace mit einem FTP-Clienten Eurer Wahl in den wp-content/plugins-Ordner.
2. Nun aktiviert Ihr das Plugin “Landing Sites (de)” im Admin-Bereich unter Plugins.
3. Wenn keine Fehlermeldung kommt, dann könnt Ihr nun im Editor Eures Vertrauens die Dateien öffnen, die nachher “mit Werbung befallen” sein sollen. Für Artikel-Seiten ist das die single.php, für statische Seiten ist das page.php. Dort fügt Ihr dann folgenden Code ein:
<?php if (function_exists('ls_getinfo')) : ?>
<?php if (ls_getinfo('isref')) { ?>
>> Euer Werbe-Code vom AdSense-Block <<
<?php } ?>
<?php endif; ?>
Hier könnt Ihr recht kreativ sein, aber übertreibt es nicht – Google ist nicht blind ;)
5. Nun ladet die veränderten Dateien wieder hoch, gebt einen Suchbegriff bei Google ein, mit dem Eure Seite gefunden wird und guckt, obs klappt.
Aber achtet darauf, dass pro Seite laut Google AdSenses AGBs nur 3 AdSense-Blöcke pro Seite angezeigt werden dürfen und dass AdSense-Blöcke nicht gleich nach dem neu anlegen erscheinen, sondern erstmal für ein paar Minuten bis Stunden eine leere Fläche.
Bei Fragen stehe ich gern zur Verfügung, dazu einfach einen Kommentar hinterlassen. Auch ohne Fragen würde ich mich über einen Kommentar freuen.
Artikel verfasst am 15. 03 2009 um 9:54 von Denis L.



Kommentare (5)
15. Juli 2009 um 16:04 Uhr - Permalink
Danke für die gute Erklärung (wie das Plugin funktioniert) ! Alles läuft jetzt einfach prima!
Gruß
Sean
15. Juli 2009 um 18:13 Uhr - Permalink
Gern ;)
14. März 2010 um 14:46 Uhr - Permalink
Kann man denn damit seine Einnahmen steigern? Denn eigentlich minimiert man doch mit dem Plugin die Werbung in seinem Blog, da die Anzeigen nur noch Suchmaschinennutzern angezeigt wird…
15. März 2010 um 17:09 Uhr - Permalink
Ja, das funktioniert ganz gut.
Man minimiert die Einnahmen, das ist richtig. Aber andererseits will man seinen Stammleser (dei nicht von Google etc. kommen) ja auch was gutes tun und Exklusivität bieten ;-)
7. Mai 2010 um 14:40 Uhr - Permalink
Interessanter Artikel, ich sehe öfters das Plugin WP Greet Box im Einsatz aber manchmal kommt mir da bei einigen Seiten auch ein “Hallo lieber Googler…” entgegen, wenn ich direkt auf die Seite zugegriffen habe. Deswegen hab ich das bisher lieber gelassen.