Vor- und Nachteil eines eigenen WordPress-Themes

Gerade musste ich wieder deprimierend feststellen, dass es doch schonwieder ein Problem mit dem Theme hier auf Payamo gibt. “Alles muss man hier alleine machen…”, dachte ich mir. Nein, nicht wirklich, aber dabei kam mir die Idee, einen Beitrag über die Vor- und Nachteile eines eigenen Themes für sein WordPress-Blog (bzw. das Blog anderer) zu schreiben.

Fangen wir mal an. Das wichtigste (und auch sehr geschätzte!) ist natürlich die Indivudualität eines jeden Blogs. Man kommt nicht auf eine Seite, bzw. Blog, bei der man denkt: “Oh, hier warst du doch schonmal”. Wenn man genauer überlegt merkt man dann aber oft, dass man die Seite noch kein einziges Mal zuvor gesehen hat, einem das Design nur so bekannt vorkommt. Und genau das soll verhindert werden.

Klar, jeder besitzt nicht die Kunst, eigene Themes zu erstellen – sehe ich völlig ein. Alleine aus diesem Grund sollte man WordPress-Themes farblich besser anpassen können, sodass jeder Blog neben einzigartigen Inhalt auch ein einzigartiges Aussehen bekommt. Ein sehr schönes Beispiel ist hierzu das WordPress-Standard-Theme. Wenn man dies auswählt, steht im Design-Menü ein neuer Punkt “Headerbild und -farbe” zur Verfügung. Da raufgeklickt, kommt man zu einer Auswahl, bei der man die Farben des Headers verändern kann (wie links im Bild dargestellt bei WP 2.7 beta). Dies soll meiner Meinung nach auch mit frei erhältlichen WP-Themes möglich sein. Machbar wäre dies sicherlich, da müsste man dann mal nachschauen, wie es funktionieren würde. Aber insgesamt würde ich dieses Feature begrüßen.

Ein Nachteil am eigenen Theme für WordPress besteht darin, dass man sich als Blogger zusätzlich zum guten Inhalt noch um die reibungslose Funktion des Blogs kümmern muss. Bei kostenlosen Themes reicht hierzu meist eine Mail an den “Publisher” oder ein Update, falls das Problem bekannt ist. Ein Beispiel kann ich nennen. (Die Startseite von Payamo ist ein eigenes Template. Zwischen ersten und den weiteren Beiträgen ist, wie man sieht, eine Tagcloud und ein Suchfeld untergebracht. Dies habe ich so realisiert, dass jeder Beitrag eine eigene, fortlaufende ID bekommt. Wenn die fortlaufende ID eine bestimmte Zahl erreicht hat, wird eine weitere Ausgabe dazwischen getätigt. Diese ist in diesem Fall die Suche und die Tagwolke.) Das Problem bestand darin, dass ein Beitrag ausgelassen wurde. Und da ich zuvor zwei weitere Probleme behoben habe, war mir klar, dass es mein Verschulden war – ich hätte einfach nur eine Zahl verändern müssen.

Mit dem gerade genannten Beispiel wollte ich nicht vom eigentlichen Thema ablenken, sondern nur zeigen, dass man mit einem eigenen WordPress-Style / WordPress-Theme / WordPress-Design keine (oder nur bedingte) Hilfe von anderen Menschen bekommt. Trotzdem rate ich jedem, etwas individuelles auf die Beine zu stellen. Mir hat es auch schon geholfen.

Bild oben: http://blog.freeqnet.de

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Artikel verfasst am 05. 11 2008 um 9:02 von Denis L.

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